Projekt Froschspuren #2 (mit kostenlosen Klaviernoten)

© Julien Tromeur - Dreamstime.comHeute möchte ich eine neue Froschspur mit euch teilen. Froschspuren sind kleine Stücke für Schüler und Lehrer oder Töchter und Papas oder Omas und Enkel. Einer kann schon recht gut Klavierspielen und der andere ist dabei, es zu lernen.

Die Schülerstimme der Froschspuren befindet sich immer im Fünftonraum und kann einzeln oder mit beiden Händen parallel gespielt werden. So übt man auf sehr musikalische Art und Weise Notenlesen und zusammen zu musizieren. Mehr über die Froschspuren erfahrt ihr im ersten Artikel.

Die Schülerstimme ist erneut  aus „Lehrer und Schüler“ von Adolf Ruthardt. Dieses Heft habe ich im Sommer antiquarisch erstanden und mir vorgenommen, moderne Begleitungen zu den Melodien im Fünftonraum zu schreiben.

Die heutige Froschspur habe ich schon mit einigen Schülern ausprobiert und alle haben mir eine sehr positive Rückmeldung gegeben. Für die Aufnahme danke ich meiner Freundin Isabella. Wer möchte, darf das Stück auch gern schneller spielen. 😉


CD klein

Froschspur 2     



Und hier sind die Noten dazu:


Froschspur Schüler
KlavierDruckerneuFroschspur #2 Schüler

Froschspur Lehrer

KlavierDruckerneuFroschspur #2 Lehrer

 

Viel Freude beim Nachspielen,

Eure Sandra

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3 Gedanken zu „Projekt Froschspuren #2 (mit kostenlosen Klaviernoten)

  1. Britta Höfke

    Liebe Frau Labsch,
    sehr interessiert verfolge ich die Inhalte Ihres Blogs und kann nur sagen: Hut ab!
    Sie leisten hier tolle Arbeit. Auch Ihre Kompositionen gefallen mir gut. 🙂
    Ich danke Ihnen für all die guten Tipps und Anregungen.
    So habe ich nun auch eine konkrete Frage, verbunden mit der Bitte um Ihre Meinung:
    Ich selbst spiele seit knapp 40 Jahren Klavier (zwischenzeitlich auch mal berufsbedingt sehr wenig), unterrichtete ca. 20 Jahre „nebenher“ und seit knapp fünf Jahren hauptberuflich. Ich habe allerdings „nur“ Kunsttherapie studiert und all mein Klavierwissen durch meine drei privaten Lehrer sowie durch Erfahrungsarbeit, wobei mir auch meine eigentliche berufliche Tätigkeit im pädagogischen Bereich entscheidend dient. Aktuell habe ich 31 Schüler, davon ca. die Hälfte Erwachsene.
    Ich weiß wohl, dass Kinder und Jugendliche nach einiger Zeit die Lust an ihrem Hobby verlieren – so auch beim Klavierspiel. Eigentlich ist das normal, denn keiner hat immer Lust, oder? In der Regel habe ich dann Ideen und Vorschläge parat, damit sie wieder „die Kurve kriegen“ können. Doch leider funktioniert es in der Praxis nicht so wie gewünscht, weil es von den Betoffenen nicht so umgesetzt wird. Das Resultat ist dann, dass viele Kinder bzw. Jugendliche den Unterricht nach ein paar Jahren beenden, was ich sehr schade finde.
    Mich interessieren nun Ihre Erfahrungen und Ihre Interventionen.
    Ich danke Ihnen vorab.
    Liebe Grüße
    Britta Höfke

    Antworten
    1. Sandra Beitragsautor

      Liebe Frau Höfke,

      vielen Dank für Ihren schönen und wertschätzenden Kommentar! Ich freue mich sehr, dass Ihnen meine Arbeit gefällt. Danke!

      In den mittlerweile 16 Jahren, in denen ich unterrichte, haben es nicht mehr als eine Handvoll meiner Schüler durch die Pubertät geschafft. Ich glaube, es ist ganz normal, dass sich die Interessen ändern und andere Dinge in den Fokus rücken. Meine Schüler lasse ich gehen, bevor Klavierspielen durch Zwang und Schuldgefühle einen unguten Beigeschmack bekommt. So hoffe ich, dass später der Weg zurück zum Klavier immer nur ein Katzensprung entfernt ist und auch der Nachwuchs die Möglichkeit bekommt, ein Instrument zu lernen. Ganz einfach weil positive Erinnerungen und ein gutes Gefühl am Ende geblieben sind.

      Ich glaube, dass es sehr motivierte und fleißige Lehrer gibt, die es mit viel Engagement schaffen, die Jugendlichen an der richtigen Stelle abzuholen und ihnen eine Plattform zu bieten, auf der mit viel Gemeinschaftsgefühl, den Gebrauch von neuen Medien und besonderen Angeboten wie Ferien- und Wochenendkursen die Freude und die Motivation aufrecht erhalten werden kann. Im Fach Klavier ist das sicher viel schwieriger, da gemeinsames Musizieren in einem Orchester oder einer Band doch eher die Ausnahme darstellt.

      Also, kein Intervenieren von mir. Ich hoffe immer, dass es nur eine Klavier-Pause wird, aber ich lasse meine Schüler gern gehen, wenn es an der Zeit ist. Wenn ich merke, dass dem Schüler/der Schülerin ein Motivationsschub gut tun würde und nach wie vor Interesse am Klavierspielen vorhanden ist, empfehle ich auch gern einen Lehrerwechsel mit der Option, zurückzukommen.

      So wird Klavierspielen Vielleicht immer ein Platz in ihrem Herzen haben.
      Herzliche Grüße,
      Sandra Labsch

      Antworten

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