Archiv der Kategorie: Dies und Das

Klavierlehrer-Interview #10 – Juan Cabeza Hernández

Wo und seit wann unterrichtest Du?

In den letzten zwei Jahren meiner künstlerischen Klavierausbildung habe ich begonnen, selbst zu unterrichten – vor nun fast zwei Jahrzehnten. In dieser langen Zeit hat sich mein Unterricht fast komplett gewandelt. Begonnen habe ich in der Weise, wie ich selbst das Klavierspielen erlernt habe. Aber nach und nach wurde mir bewusst, dass dies nicht notwendigerweise der beste oder einzige Weg ist. Im Moment unterrichte an der sehr angesehenen “Katarina Gurska School of Music” (Madrid, Spanien),  an welcher ich meine pädagogischen Ideen mit der Unterstützung meiner Kollegen und Kolleginnen weiterentwickeln kann.

Wen und was unterrichtest Du?

Ich gebe Einzel- und Gruppenunterricht. Die meisten meiner Schüler sind zwischen 6 und 14 Jahren alt. Besonders die Arbeit mit Anfängern bereitet mir viel Freude und ich liebe es, ihnen eine solide, grundständige Ausbildung zu geben. Ich unterrichte meine Schüler in klassischer Musik, aber ich versuche, ihnen die Musik auf eine globale, umfassende Weise nahezubringen. Meine Schüler sollen später selbst wählen können, ob sie sich der klassischen Klavieraufführung, der Komposition, dem Jazz, dem Pop oder einem anderen Stil widmen wollen.

In meinem Unterricht versuche ich, sowohl der Arbeit an Klavierstücken als auch dem Blattspiel, der Improvisation und spieltechnischen Übungen einen Raum zugeben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Schüler sehr davon profitieren, wenn sie die Möglichkeiten haben, sich einem Musikstück oder einem musikalischen Konzept auf vielfältige Art und Weise zu nähern. Aus diesem Grund biete ich eine Fülle von Aktivitäten an, um das Wissen und die Fähigkeiten meiner Schüler zu verknüpfen und zu verstärken. Weiterlesen

Meine Pläne 2017-2018 – Inspirationen für Klavierspieler & Klavierlehrer #1

Hallo ihr Lieben,

in den letzten Monaten ist viel bei mir passiert und ich habe beschlossen, in der zweiten Jahreshälfte eine kleine Auszeit vom Unterrichten zu nehmen. Pläne für diese Zeit (und die danach) habe ich viele und in diesem Artikel halte ich meine Vorhaben fest. Vielleicht ist für euch die ein oder andere Inspiration dabei und ich bin sehr gespannt auf euer Feedback.

Ehrlich gesagt freue ich mich nach 16 Jahren unterrichten sehr auf die Pause und bin dankbar über mein zweites Standbein, den ZauberKlavier-Verlag. Sicher habt ihr gemerkt, dass dieses Jahr weder auf meinem Blog noch in meinem Verlag viel passiert ist. Es war einfach nicht genug Energie übrig, mich darum zu kümmern. Jedenfalls nicht in der Intensität, die ich mir gewünscht hätte. Auch wenn mir das Unterrichten viel Freude macht – die Arbeit mit Menschen empfinde ich als viel anstrengender als das Bloggen, Komponieren und Verlegen. Weiterlesen

Klavierlehrer-Interview #9 – Linda Dillmann

Foto Linda DillmannWo und seit wann unterrichtest Du?

Dieses Jahr sind es genau zwanzig Jahre. Ich habe bereits vor Beginn meines Studiums unterrichtet, und schlidderte da eher zufällig rein, weil der Bruder einer Klarinettenschülerin eine Klavierlehrerin suchte. Aber schon nach kurzer Zeit wusste ich, dass es genau das ist und liebte das Unterrichten.
Zur Zeit unterrichte ich in Heusenstamm bei Offenbach meine Privatschüler. An einem Nachmittag pro Woche unterrichte ich zudem in der Freien Musikschule Rodgau.

Wen und was unterrichtest Du?

Ich unterrichte alle Schwierigkeitsstufen, fast immer im Einzelunterricht. Zwei Sechsjährige bilden zur Zeit die Ausnahme. Sie haben gemeinsam Unterricht, das kann ganz schön schweißtreibend sein, damit beide beschäftigt sind und sich nicht langweilen, ist aber auch sehr ergiebig.
Mein Schwerpunkt ist die Klassik, aber auch Popmusik und Ähnliches findet ihren Raum. Im Verlauf des Erlernens von Musiktheorie kommt auch Improvisation vor, und ich ermutige und unterstütze meine Schüler auch, sich auszuprobieren und selbst zu schreiben.

Was sind Deine wichtigsten Ziele im Unterricht?

Eines meiner Ziele ist, „mich überflüssig zu machen“, sodass der Schüler sich irgendwann Stücke selbst erarbeiten kann.
Das zweite wichtige Standbein ist es, „Musik zu machen“, und nicht nur Töne zu spielen. Denn Perfektion beeindruckt nur für kurze Zeit, aber Musikalität bewegt Menschen, und man überhört gerne, wenn auch mal ein Finger danebengreift. Weiterlesen

Pop for you Vol. 2 – Dankeschön & Gewinner

Hallo Ihr Lieben,

heute gebe ich (mit ein wenig Verspätung) die Gewinner meines letzten „Titel gesucht & Verlosung“-Artikels bekannt.

Teilgenommen haben: 1.) Ilana, 2.) Birgit, 3.) Claudia, 4.) Julia, 5.) Yvonne, 6.) Nadine, 7.) Tobi, 8.) Anne-Sophie und 9.) Ute.

Ein herzliches Dankeschön an euch und Christine für euer Feedback. „Rays of Moonlight“ habe ich zu „Dancing in the Moonlight“ umbenannt und „Days of Power“ zu „Feel the Power“. „Waves of Being“ heißt nun „Sound of my Heart“ und in der neuen Playlist ist nun auch „Walking in my Shoes“ dabei. Weiterlesen