Archiv für den Monat: Juni 2013

Etüden #1 – Hefte von John Novello & Anne Terzibaschitsch mit Hörbeispielen

Die letzten Tage habe ich mir zwei Hefte mit Etüden genauer angesehen, die ich beide wirklich sehr empfehlen kann. Die Stylistic Etudes von John Novello und die Etüden für Klavier von Anne Terzibaschitsch. Ich mochte Etüden schon immer sehr gern, da es sich meist um relativ kurze Stücke handelt, die aber alles andere als langweilig daherkommen. Zumindest diese moderne Version der Etüde. Von Hanon und Czerny bin ich verschont geblieben, so dass ich keine langweiligen, stupiden Fingerübungen und andere negative Assoziation mit dem Wort „Etüde“ verbinde. Im Gegenteil. Es gibt so viele so schöne Etüden. Durch alle Jahrhunderte. Man muss sich nur unter den vielen Tausenden die Hübschesten heraussuchen.  🙂

Vom ersten Heft gibt es diesmal kein Foto, sondern ein Scan vom Titelbild. Das Heft hat so gespiegelt, dass ich kein vernünftiges Bild schiessen konnte. 😆

Die Stylistic Etudes lagen einer neuen Bestellung von sheetmusicplus.com aus den USA bei, die ich letzte Woche vom Zoll geholt habe. Nach einigen Heften von Schott, die ich ja verrückterweise günstiger als in Deutschland bekam, packte ich die Noten von John Novello aus und dachte: die hab ich doch schon. Und so war es auch. Notiz an mich selbst, ich sollte anfangen, Buch über meine Noten-Sammlung zu führen… Aber der doppelte Kauf macht nichts, ist es doch ein guter Grund für eine neue Verlosung. Die letzte liegt ja schon einige Monate zurück. Weiterlesen

Interessante Neuerscheinungen – HAGE Musikverlag

Auf den HAGE Musikverlag bin ich aufmerksam geworden, als ich mir Anfang des Jahres mehrere Notenblöcke bestellt habe, um sie miteinander zu vergleichen. Heute fiel mir auf, dass es sich ja eigentlich gar nicht um einen Block handelt, sondern eher um ein Notenheft (oder sagt man das nur bei einer Heftung?) oder Notenbuch, da es an der Seite geleimt ist. Jetzt bin ich vollkommen durcheinander aber hier geht es zum besagten Artikel.

Das Klavierprogramm vom HAGE-Verlag ist sehr überschaubar. 23 Hefte zählt es, die man sich hier anschauen kann. Ich finde einige Ausgaben interessant und hoffe, mein Kontostand lässt in den nächsten Monaten zu, dass ich mir die ein oder andere leisten kann. Weiterlesen

Gedanken #4

In wenigen Tagen ist kalendarischer Sommeranfang und es macht mich ein wenig traurig, dass dann die Tage schon wieder kürzer werden. :-S Wenigstens fühlt sich das Wetter inzwischen wirklich wie Sommer an und ich hoffe, es stehen uns noch viele Tage mit trockenem warmen Wetter bevor. Der lange, dunkle Winter und der fast fehlende Frühling sind mir ein bisschen auf’s Gemüt geschlagen.

Das scheint wohl eher ein Frauenproblem zu sein, die Männer meinten alle ganz trocken: Es ist eben so wie es ist. Man kann’s ja eh nicht ändern… Der nächste Winter kommt bestimmt und dann werde ich früher damit anfangen, regelmäßig Vitamin D zu nehmen. Meine Schüler werden es mir danken! 😀 Weiterlesen

Interessante Neuerscheinungen – artist ahead

Diesen Verlag habe ich entdeckt, als eine Klavierschülerin Amélies Klavieralbum von Valenthin Engel mit in den Unterricht brachte, dessen Cover mich wirklich sehr angesprochen hat. Leider hat mich der Inhalt so gar nicht überzeugt (hier meine Rezension), aber wenn man sich die Bewertungen bei Amazon anschaut, lieben die meisten Klavierlernenden die Stücke. Ich habe aber auch ganz andere Ansprüche an Noten. :paint: Vor vier Wochen ist der zweite Band des Amélie-Albums erschienen („Klavieralbum für Amélie“ – 17,95 Euro), aber da das Heft ähnlich konzipiert ist wie der erste Teil, steht dieses Heft nicht auf meiner Wunschliste.

Valenthin Engel’s Klavierschule Circus Fortissimo (Oktober 2012 erschienen – 19,95 Euro) habe ich mir vor ein paar Monaten aber trotzdem gekauft. Ich hoffe, sein pädagogisches Konzept überzeugt mich mehr. Weiterlesen

Filmmusik #1 Die Geisha & Fluch der Karibik

Memoirs of a Geisha, wie der Film im Original heißt, hatte Ende 2005 in den USA Premiere und erzählt die Geschichte der atemberaubend hübschen Chiyo, die als neunjähriges Mädchens an ein Geisha-Haus in Kyoto verkauft wird und über Jahre hinweg eine strenge Ausbildung erfährt, bis sie zu einer der begehrtesten Geishas Japans erblüht. In wunderschönen Bildern wird die Welt dieses traditionsreichen Landes in den 30er und 40er Jahren gemalt.

Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich den Film gesehen oder das Buch vor einigen Jahren gelesen habe. Dass das Notenheft bis heute unbeachtet in meinem Schrank stand, weiß ich jedenfalls genau.  😉 Ich glaube, Memoirs of a Geisha war ein Spontankauf – ich habe mich vorher nicht bewußt mit der Musik beschäftigt. Vielleicht hat das Cover des Heftes mich verzaubert. 😆 Weiterlesen