Quicktipp #1 – Schüler belohnen

Hallo Ihr Lieben,

wie belohnt ihr eigentlich eure Schüler? Ich beklebe abgehakte Stücke immer mit einem schönen Sticker. Auch meine Erwachsenen freue sich darüber. Diese tollen Stickerbücher habe ich letzte Woche bei Lidl entdeckt. Für 1,99 Euro das Stück. Vielleicht ist das auch etwas für euch?

© Sandra Labsch

Frohe Ostern,

Eure Sandra

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9 Gedanken zu „Quicktipp #1 – Schüler belohnen

  1. Jansen Christine

    Liebe Sandra,

    danke für den Tipp mit den Stickern. Das werde ich gerne mal ausprobieren.
    Bis jetzt habe ich immer ins Aufgabenheft reingemalt: zuerst kleine Marienkäferchen, bis im Dorf, wo ich unterrichte ein „Kampf“ ausgebrochen ist, wer am meisten von den Käferchen hat.
    Jetzt male ich jedes Mal etwas Neues ins Heft: Kätzchen, Eishörnchen (Glacé), Fische, Blumen, Torten mit Kerze drauf usw.
    Die Kinder mögen das sehr, ist ungeheuer wichtig 🙂
    Neuerdings wünschen die Kinder sogar, was ich malen soll: das ist dann meine Hausaufgabe zu üben, wie man Hunde oder etwas anderes malt.

    Schönen Ostermontag und herzliche Grüsse, Christine.

    Antworten
    1. Sandra Beitragsautor

      Danke für Deinen Kommentar, Christine!

      Malen ist auch eine schöne Idee! 🙂 Meine Schüler mögen es sehr, beweisen zu können, dass ein Stück fertig ist. Deshalb finden sie Sticker auf den Stücken so wichtig. Auf jeden Fall ist Belohnen wichtig.

      Liebe Grüße,
      Sandra

      Antworten
  2. Susanne aus Karlsruhe

    Liebe Sandra,

    ja, ich belohne meine Schüler auch mit Stickern, aber nur die Kinder. Wenn das Stück beendet ist, darf der Schüler es zudem in seine Repertoireliste eintragen und dazu einen lachenden, neutralen oder traurigen Smiley ausmalen – je nachdem, wie ihm das Stück gefallen hat. Die Schüler freuen sich immer, wenn eine Liste voll ist und sie eine neue bekommen. Zusätzlich nehme ich die Stücke im Unterricht auf und brenne den Schülern davon am Schuljahresende eine CD. Auch das ist sehr motivierend, denn für die Aufnahme wollen alle so gut wie möglich spielen.

    Eine andere Art der Belohnung habe ich in den Heften „Fest im Königsschloss“ und „Das Spielkarussell“ von Oxana Krut entdeckt: Der Schüler darf als Belohnung einen Teil eines Bildes ausmalen. Wenn er alle Stücke aus dem Heft gespielt hat, dann ist das Bild fertig. Bisher hab ich die Hefte mit einer Schülerin ausprobiert, die ist ganz begeistert davon. Ob das bei allen Schülern gut ankommt, weiß ich jedoch nicht. Ich denke, das funktioniert nur im Grundschulalter und auch nur bei Kindern, die gern malen.

    Eine schöne Woche wünscht dir
    Susanne

    Antworten
    1. Sandra Beitragsautor

      Sehr schöne Ideen, Susanne! Danke Dir!

      Für eines meiner nächsten Hefte habe ich mir auch schon Bilder zum Ausmalen gekauft. Die Idee mit dem Gesamtkunstwerk ist allerdings auch toll! 🙂
      Eine CD aufnehmen… Danke, dass Du mich daran erinnerst. Für dieses Jahr hatte ich mir das vorgenommen. Und irgendwie ist das wieder eingeschlafen. Ich muss wirklich daran arbeiten, dass das normal bzw. selbstverständlich wird.

      Liebe Grüße,
      Sandra

      Antworten
  3. Frida Mirow

    Hallo Sandra, ich habe zwar eine Schneiderwebsite, arbeite aber hauptberuflich als Klavierlehrerin .
    Ich finde es interessant .daß so wenig Lehrer mit den oft verpönten Belohnungen arbeiten.Ich habe gerade bei Grundschülern und kleineren Schülern sehr positive Erfahrungen gemacht ( und bei den eigenen Kindern mit deren Lehrern).
    Bei mir gibt es bei wirklich gut geübten Stücken eine gemalte Blume, Stern, Stempel etc. ,die im Hausheft hinten in eine Liste eingetragen werden.
    Bei 15 Blumen darf man sich einen coolen Radiergummi, die es in den lustigsten Ausführungen gibt , kleine Tiere, Legosteine, Flip Flops, Bälle, etc., aussuchen.
    Dieses System gibt meinen Schülern noch mehr Motivation , Stellen zu wiederholen und Stücke mehrmals hintereinander zu üben, unter versch. Aspekten, was ich genau aufschreibe. Denn Die wenigsten Kinder
    machen das einfach so von selbst.
    Manche Schüler wollen auch, wenn sie schon in der 7. Klasse sind immer noch weiter sammeln…
    Ich find`s gut, es macht allen Spass..
    Liebe grüße, Frida

    Antworten
    1. Sandra Beitragsautor

      Liebe Frida,

      vielen Dank für Deine Meinung!
      Ich finde es sehr wichtig, mit Belohnungen zu arbeiten und kann gar nicht verstehen, wie es dazu kam, dass das so verpönt ist. Oder war? Ist das heute immer noch so.

      Liest man doch mittlerweile in allen psychologischen Ratgebern, wie wichtig es ist, sich für etwas Geschafftes zu belohnen.

      Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende,
      Sandra

      Antworten
  4. Susanne

    Ich gebe auch Sticker aus – habe jedoch zwei Arten: die eine Art sind Sticker mit ganz verschiedenen Motiven, von denen sich die Kinder einen nach Beenden eines Stueckes aussuchen und auf die Stueckseite kleben koennen. Die anderen sind sog. „practice sticker“ (ich unterrichte in den USA) – diese sind klein, rund, und haben all dasselbe Motiv (manchmal verschiedene Farben). Diese werden ausgegeben, wenn das Stueck noch mehr Uebung braucht. Die Kinder moegen es sehr gerne, wenn sie genau sehen, was noch Uebung braucht, und was ‚fertig‘ ist. Ausserdem sieht man, wieviele Wochen man schon an einem Stueck arbeitet…
    Zudem nehme ich mit meinem iPad zum besonderen Ansporn auch noch besonders gut gelungene Stuecke auf und veroeffentliche sie dann auf meinem youtube-Kanal.
    Ja, und dann habe ich auch irgendwann angefangen, fuer’s Notieren des Uebens zu belohnen: ich gebe jede Woche Hausaufgabenzettel aus (werden in einem Ordner gesammelt), auf die ich die genauen Hausaufgaben notiere. Ausserdem befindet sich auch noch ein ‚Log‘, in dem die Schueler jeden Tag auflisten koennen, was, wie lange und wann geuebt wurde, und ob es irgendwelche Schwierigkeiten gab. Wenn die Schueler das mindestens 5x ausfuellen, dann duerfen sie sich einen Kaugummi, Schokolaedchen oder Luftballon nehmen. Ich habe allerdings nicht festgestellt, dass das die Uebungsmotivation aendert, deswegen mache ich das mit den neuen Schuelern nicht mehr (die Hausaufgabenblaetter schon, nur die Belohnung nicht).
    Susanne

    Antworten
    1. Sandra Beitragsautor

      Vielen Dank für Deine Ideen, Susanne! 🙂
      Auf Deinem YouTube-Kanal zu erscheinen ist sicher eine große Ehre für Deine Schüler.

      Liebe Grüße,
      Sandra

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  5. Julia

    Ich habe kleine Stempel mit vielen verschiedenen Motiven, so dass sie manchmal auch richtig zum Stück passen. In der Anschaffung vielleicht etwas teurer, aber dafür „ewig“ haltbar. Die meisten Stempelbilder lassen sich dann sogar noch anmalen bis das Stück abgeschlossen werden kann.
    (Auch für mich übrigens eine Hilfe, da ich gleich sehen kann, ob es noch „unfertige“ Stücke gibt)
    Meine Erwachsenen freuen sich auch über gemalte Smileys oder wenigstens ein Sternchen oder ganz einfach ein Häkchen: jetzt ist das Stück fertig!
    Ich finde kleine Belohnungen wichtig, denn der Schüler wird dadurch zum Üben motiviert. Nach den ersten Schwierigkeiten macht das Spielen (wieder) mehr Freude und die Belohnung selbst ist dann evtl gar nicht mehr so wichtig.

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