Notenblöcke im Test

Das letzte Jahr war ich wohl recht produktiv. Der zweite Band meines Voggenreiter-Notenblocks näherte sich dem Ende und ein neuer musste her. Also schnell bei Amazon geschaut. Die letzten beiden Notenblöcke hatte ich in einem Mannheimer Musikgeschäft mit Werbeaufdruck gekauft und ich bin mir recht sicher, fünf Euro pro Band gezahlt zu haben. Sehr günstig für die gute Qualität.

Die Notenblöcke von Voggenreiter kann man natürlich auch bei Amazon bestellen. Einen Notenblock vom Hage-Verlag und einen Notenblock von Schott habe ich ebenfalls entdeckt und die Neugier hat gesiegt – ich habe mir alle drei bestellt.

Rechts oben im Bild sieht man die drei Kandidaten. Von links nach rechts: Schott – Helmut Hage – Voggenreiter.

Über den Notenblock von Voggenreiter habe ich etwas gestaunt. So sah er bisher aus (und so ist er auch noch bei Amazon eingestellt.)

Moderner ist die neue Aufmachung. Und noch ein kleiner Unterschied. Statt 200 Seiten sind nur noch 192 enthalten. Gefällt mir nicht. So wird doppelt gespart? Ein höherer Preis und weniger Seiten? Ob die 5 Euro der normale Preis waren weiß ich allerdings nicht, vielleicht war das ein Werbe-Preis bei Musik Ehret. Die Neuausgabe kostet 6,95 Euro. Mit meinen Notenblöcken war ich bisher sehr zufrieden. Mit der Perforation gab es keine Probleme und mit der Zeit hielt das an der Seite geleimte Heft auch ohne Radiergummi als Stopper gegen das Zufallen des Heftes. Die Notenlinien sind kräftig im Druck und die Breite empfand ich immer als angenehm. Ebenso die Dicke des Papiers

Der Notenblock von Helmut Hage ist dem von Voggenreiter sehr ähnlich. Beide sind an der Seite gebunden. Das Format ist nahezu gleich groß, der Block vom Hageverlag erscheint mir aber leicht dicker zu sein. 200 Seiten enthält er und kostet 6,90 Euro – 5 Cent weniger als der Voggenreiter – Notenblock. Die Seiten sind ein wenig schwerer. 0,33 Gramm, um genau zu sein. Ich liebe meine Feinwaage! 😆

Das Voggenreiter – Papier ist einen Ticken weißer als das vom Hage – Block. Mit den Notenlinien verhält es sich umgekehrt. Die Linien im Block vom Hage – Verlag sind deutlich heller. Allenfalls als Mittelgrau würde ich diese bezeichnen. Schade, das gefällt mir gar nicht.

Eine ganz große Enttäuschung war der Notenblock von Schott. Beim Amazon gab es keine Bewertungen. Spätestens morgen gibt es eine.  🙄   Der Notenblock lässt ist nicht wie ein Buch gebunden, er lässt sich nach oben öffnen und ist oben geleimt. Das macht es natürlich, leicht eine Seite abzureissen und dafür wird er wohl auch gemacht sein. Das Papier ist sehr dünn und deutlich gelblich. Die Notenlinien sind kräftig gedruckt, aber unangenehm schmal. Ich bereue den Kauf ein wenig (naja „ein wenig“ ist untertrieben), werde die Notenblätter aber für meine Schüler nutzen.

So, ich fasse mal zusammen:

Voggenreiter Helmut Hage Schott
Preis 6,95 6,90 5,99
Seitenzahl 192 200 200
Gewicht pro Seite (g) 5,86 6,19 5,58
Systembreite ca. (mm) 8,4 8,6 7,0
Papierfarbe weiß weiß gelblich
Notenlinienfarbe schwarz dunkelgrau mittelgrau

Hier noch ein Foto der Seiten. Leider ist die Qualität nicht wirklich gut und die Reihenfolge ist nicht, wie besprochen. (Zum Vergrößern draufklicken…)

 

Wären die Linien im Notenblock vom Hage – Verlag nicht so hell, wäre dies mein Favorit. So aber bleibe ich beim Voggenreiter – Schreibblock.

Eure Sandra

 


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