Richtig Üben #1 – Warum üben so wichtig ist

Klavier üben, Übestrategien, Übetipps, Richtig ÜbenHallo Ihr Lieben,

kennt ihr das Gefühl der Enttäuschung, wenn ihr beim Erlernen eines Stückes nicht so schnell vorankommt wie ihr euch das wünscht? Oder wenn das geübte Stück beim Vorspielen im Unterricht & Konzert bei weitem nicht so gut klappt, wie gehofft und erwartet?

„Zu Hause lief es aber viel besser.“ ist ein Phänomen, welches wir alle kennen. Abgesehen von der Nervosität beim Vorspielen oder einer schlechten Tagesform gibt es einen ganz entscheidenden Grund für dieses Vorspielphänomen:

Die wenigsten Klavierspieler üben richtig. Die wenigsten wissen überhaupt, wie man richtig übt. Und die wenigsten von denen, die wissen, wie man richtig übt, tun es auch. Richtig üben ist eine Kunst. Es erfordert einiges an Wissen, Planung, Disziplin, Demut, Dankbarkeit und Selbstliebe.

Richtig Üben lohnt sich! Nicht nur für das erfolgreiche Vorankommen beim Erlernen eines Instrumentes ist es maßgeblich. Gerade bei älteren Anfängern gibt richtiges Üben wertvolle Impulse für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und es macht glücklich. Wenn man sich darauf einlässt. Weiterlesen

Stück der Woche #6 – Dolly, das geklonte Schaf“ von Gerald Schwertberger

Cover: © Doblinger 2000Hallo Ihr Lieben,

das heutige Stück der Woche heißt „Dolly, das geklonte Schaf“ und stammt aus dem Notenheft mit dem witzigen Titel „Schwarzarbeit im Tastenland„.

1. Dolly das geklonte Schaf     

Der Begriff „Schwarzarbeit“ bezieht sich einerseits auf die Verwendung der schwarzen Tasten in den Stücken und andererseits auf den Stil der Kompositionen. Im Erscheinungsjahr des Notenheftes, im Jahre 2000 um genau zu sein, durfte man Stücke dieser Art wahrscheinlich nicht bei allen Klavierlehrern „offiziell“ spielen. Unterhaltende, neue Musik war im traditionellen, klassischen Klavierunterricht lange Zeit verpönt. Weiterlesen

Kreative Begleitungen mit Quinten

© Piti Tan - Shutterstock.comHallo ihr Lieben,

für den heutigen Artikel habe ich euch ein kleines Stück komponiert und vierzehn Möglichkeiten zusammengestellt, wie man die Melodie begleiten kann. Dabei steht die Quinte im Mittelpunkt. Die Patterns (Bausteine) für die linke Hand sind nach Schwierigkeit geordnet und bis auf wenige Ausnahmen absolut anfängertauglich. Alle Versionen bekommt ihr ausnotiert als PDF-Sammlung am Ende des Artikels. Diese Stücke dürfen gern weitergegeben und im Klavierunterricht verwendet werden.

Das Variieren von Begleitungen ist in meinem Unterricht ein fester Bestandteil und meine Schüler geben mir immer wieder die Rückmeldung, dass sie viel Freude daran haben. Direkt im Unterricht lassen sich so in kurzer Zeit einige Erfolgserlebnisse produzieren und der Schüler geht sehr motiviert nach Hause. Werden die verschiedenen Versionen dann noch einmal geübt, lässt sich mit relativ geringem Aufwand viel Spielerfahrung sammeln und die Koordination beider Hände wird hervorragend trainiert. Die Begleit-Patterns sind zudem eine sehr nützliche Improvisationsgrundlage. Weiterlesen

Stück der Woche #5 – „Busy Fingers“ von Martha Mier

neu Martha Mier Busy FingersHallo Ihr Lieben,

die 23. Kalenderwoche des Jahres 2016 neigt sich dem Ende zu und dies ist erst mein zweiter Stück der Woche-Artikel in diesem Jahr. Irgendetwas stimmt hier nicht. Aber ihr seht, ich habe meine Idee vom Stück der Woche noch nicht aufgegeben.

Die Vorteile dieser Artikel-Serie liegen auf der Hand. Ich habe einen Grund, meine riesige Notensammlung ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen und für euch besonders schöne Stücke auszuwählen. Meine Schüler oder ich selbst werden diese dann einspielen.

Das heutige Stücke „Busy Fingers“ von Martha Mier hat meine Schülerin Julia Holst eingespielt. Julia ist gerade 13 Jahre alt geworden und eine vielseitig interessierte und sehr reizende junge Dame. Ein großes Dankeschön an Julia für diese tolle Aufnahme. Demnächst werde ich ihren selbstkomponierten Boogie vorstellen. Weiterlesen

Gedanken #19 – Neue Motivation

©Twinsterphoto - shutterstock.comHallo Ihr Lieben,

am 4. Juni 2016 war ich auf der 1. Internationalen Autorenmesse in Frankfurt am Main. Welche Ideen & Inspirationen ich für meine Arbeit mitgenommen habe könnt ihr im folgenden Artikel lesen.

Die  Goethe-Universität hat für die Veranstaltung das Casino auf dem Campus Westend zur Verfügung gestellt. Von 10:00 – 17:00 Uhr fanden in acht Hörsälen parallel eine Menge Vorträge und Workshops statt. Themen wie clevere Eigenvermarktung, Tipps zum Schreiben, professionelle Buchpräsentation, Marketing, Möglichkeiten, Arten des Publizierens und Zeitmanagement wurden angesprochen.

Vieles habe ich nicht zum ersten Mal gehört, aber oft benötigt es mehrere Denkanstöße, bis man in die Gänge kommt und bereit ist, etwas zu verändern. Welche Gedanken beschäftigen mich seitdem? Weiterlesen