Rhythmus: binäre, ternäre und punktierte Achtel

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im heutigen Artikel möchte ich das Thema binäre (also ganz normale),  ternäre (oder auch verswingte bzw triolische) und punktierte Achteln noch einmal praktisch angehen. Dafür habe ich ein kleines Stück für euch komponiert und mit meinen Übeideen (in Form von Übungsstücken) hoffe ich, den Unterschied zwischen den verschiedenen Rhythmen verständlich und deutlich herausstellen zu können. In einem bereits vor knapp drei Jahren erschienenen Artikel hatte ich mich schon einmal mit diesem Thema beschäftigt. Allerdings eher theoretisch und ohne die Möglichkeit der praktischen Umsetzung.

Die Voraussetzung für das korrekte Spielen von binären, ternären und punktierten Achteln ist die Fähigkeit, einen Pulsschlag in zwei, drei und vier gleiche Teile einteilen zu können. Weiterlesen

Edna Mae Burnam „Sight Reading Short Shorts“

Burnam Sight ReadingHallo ihr Lieben,

vor über zwei Jahren habe ich mir Sight Reading Short Shorts 1-3 von Edna Mae Burnam bestellt und vor ungefähr drei Monaten begonnen, diese Hefte in meinem Unterricht zu verwenden. Mit vollem Erfolg, denn meine Schüler lieben die kurzen vom-Blatt-Spiel-Übungsstücke. Heute möchte ich euch Sight Reading Short Shorts vorstellen, denn die Hefte sind wirklich fabelhaft!

Lustlose oder müde Klavierschüler haben die kleinen Kompositionen mit Freuden gespielt. Bessere Laune und das Verfliegen der Müdigkeit waren ein angehmer Nebeneffekt. Besonders gut kam es an, wenn ich meinen Schülern einen Würfelbecher in die Hand gedrückt habe und sie sich ihre Stücke erwürfeln durften. Ein neuer Transferschüler, der bisher Stücke nur nach Fingersätzen über den Noten gelernt hatte war nach ein paar Wochen mit den Sight Reading Short Shorts davon überzeugt, dass er in Zukunft kein Spielen nach Zahlen mehr benötigt. Weiterlesen

Richtig Üben #2 – Wie lang sollte ein Lernabschnitt sein?

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heute geht es weiter mit meinen Erfahrungen und Tipps zum Thema Üben. Vielleicht enthält dieser Artikel sogar die wichtigste Aussage zum diesem Thema. Denn ich glaube, das allergrößte Problem beim Üben ist die Selbstüberschätzung der Fähigkeiten unseres Gehirns. Und damit verbunden die Wahl der Länge der Übeabschnitte und des Übetempos. Zudem ist der Fokus unserer Gedanken oft nicht bei einer bestimmten, zu übenden, Sache sondern bei vielem gleichzeitig und das funktioniert einfach nicht.

Die Lernpsychologie hält klare Empfehlungen bereit, nach denen wir uns richten können. Das betrifft einerseite die Menge an Infomationseinheiten (Chunks), die wir erfassen & uns merken können und andererseit die Länge der Speicherzeit unserers Arbeits- bzw Kurzzeitgedächtnisses. Die Frage ist natürlich, inwiefern diese Untersuchungen des kognitiven Lernens auf das Klavierspielen anwendbar ist, spielt hier doch die motorische Komponente eine große Rolle. Weiterlesen

Stück der Woche #7 – Feelings X von Sandra Labsch

Hallo Ihr Lieben,

meine Ferien haben begonnen und ich freue mich, wieder ein bisschen mehr Zeit zum Komponieren zu haben. Gerade gestern ist „Feelings X“ entstanden und heute morgen habe ich das Stück aufgenommen. Ich mag diese leicht melancholische Stimmung und ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich ausnahmsweise meine neue Komposition als „Stück der Woche“ vorstelle. Nächstes Jahr wird „Feelings X“ in der neuen Notenheft-Reihe „Love Stories“ zu finden sein. Unter zauberklavier.de/neuigkeiten erfahrt ihr mehr über geplante Hefte und die voraussichtlichen Erscheinungstermine.

Schöne Sommertage und bis ganz bald,

Eure Sandra

Quicktipp #7 – meine Klebetechnik & das beste Klebeband dafür

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich euch meine Klebetechnik für das Zusammenkleben von mehrseitigen Klavierstücken vorstellen. Und falls ihr auf der Suche nach einem hervorragenden Klebeband seid, habe ich heute die perfekte Empfehlung für euch.

Warum ist es sinnvoll, mehrseitige Ausdrucke zusammenzukleben? Ich habe damit begonnen, als ich ein paar Jahre nach dem Studium die Kopie eines Stückes von George Gershwin gesucht habe. Die Noten waren in den USA verlegt und es war mir nicht möglich, das Heft ausfindig zu machen, aus dem diese Bearbeitung stammte. Sprich, das Stück war leider nicht mehr komplett und das blieb es bis zum heutigen Tag. Das wäre nicht passiert, wenn ich bereits damals meine Stücke zusammengeklebt hätte. Weiterlesen