Musikmesse Frankfurt #1

© Sandra LabschHallo ihr Lieben,

in Frankfurt findet gerade wieder die Musikmesse statt und ich bin am ersten Öffnungstag,  Mittwoch den 12. März hingefahren, um mir das Spektakel einmal live anzuschauen.

Carina, meine Gastbloggerin, war der eigentliche Grund, warum ich nach Frankfurt gefahren bin. Wir kannten uns bisher nur über das Telefon und die Messe war eine schöne Gelegenheit, uns endlich persönlich kennenzulernen. Eine liebe Kollegin hatte Carina noch mitgebracht und so wir haben einen sehr netten Tag zu dritt verbracht.

Zuvor hatte ich mich mit meinem Verleger verabredet, mit dem ich nun noch alles Wichtige persönlich absprechen konnte. Ein gutes Gefühl, dass ich nun weiß, welcher Mensch hinter dem Frankfurter Verlag Nordend Music steckt.

Erst auf der Rückfahrt kam mir der Gedanke, einen Artikel über den Messebesuch zu schreiben, um meine Eindrücke zu ordnen. Natürlich lag mein Schwerpunkt auf Noten & Neuerscheinungen und ich habe gehofft, mir ein paar Instrumente genauer anschauen zu können. Dabei hatte ich besonders E-Pianos im Auge, da (neue) Schüler immer wieder danach fragen und ich gern in der Lage wäre, ein, zwei Modelle zu empfehlen. Notensoftware finde ich auch sehr spannend, da es gerade für Komponisten eine Herausforderung ist, das für sich passende Programm zu finden.

Seit einigen Monaten verwende ich nun PriMus und hätte sehr gern mit Christof Schardt gesprochen, der das Programm konzipiert und programmiert hat. PriMus hat einen einzigartigen Service zu bieten. Wenn ich ein Problem habe, bei dem ich nicht weiterkomme, rufe ich über die Hotline an und bekomme direkte Hilfe – wenn nötig mit TeamViewer, wobei ich temporär Zugang zu meinem Rechner verschaffe und live gezeigt bekomme, wie ich das Programm optimal nutzen und mein Problem lösen kann. Das möchte ich nicht missen, denn so habe ich schon einige Tricks und Kniffe erfahren.

Das Primus Team arbeitet gerade an der neuen Version 2.0 und hat sich deshalb gegen einen Messeauftritt entschieden. Dafür gibt es das Programm bis zum 17. Mai zum Messepreis zu kaufen (inklusive der Download-Lizens für die neue Version), wie ich auf der Homepage gelesen habe.

In Frankfurt habe ich nur von Sibelius, die auch ein Notensatz-Programm anbieten, einen Stand entdecken können. Und dazu noch in einer Halle, wo aller drei Meter etwas anderes aus dem Lautsprecher tönte und man sich eher wie in einem Club als auf einer Messe fühlte. Notensatz-Software würde ich mir gern in einer ruhigeren Umgebung anschauen und vorführen lassen. Das hat mich als klassischer Musiker, überhaupt nicht angesprochen.

Als nächstes waren die Klaviere, Flügel und E-Pianos dran, die man sich zumindest anschauen und „erfühlen“ konnte. Durch die enorme Lautstärke in diesen Ausstellungshallen konnte ich kaum hören, was ich spiele. Den Klang der Instrumente zu beurteilen war fast unmöglich. Ich habe mich ernsthaft gefragt, ob es den anderen Messebesucher ähnlich geht. Eine Kaufentscheidung würde ich in diesem Trubel jedenfalls nicht treffen. An einem der nächsten Wochenenden werde ich die Musikgeschäfte in der Gegend besuchen und mir die derzeit aktuellen Instrumente in Ruhe anschauen.

Welche Instrumente empfehlt ihr euren Schülern bzw. welche Instrumente habt ihr für euch entdeckt?

Spätestens am Sonntag kommt der zweite Teil des Artikels – dann geht es um Notenhefte, die ich in Frankfurt entdeckt habe.

Ein schönes Wochenende wünscht euch,

Eure Sandra

Anzeige
Zum Shop von ZauberKlavier

2 Gedanken zu „Musikmesse Frankfurt #1

  1. Sophia

    liebe sandra,
    ich habe ein kawai cl 36 zuhause. da ich selbst ja anfänger bin und dies mein erstes e-piano ist, kann ich dir nicht direkt sagen, wie gut es wirklich ist, aber die marke kawai solltest du dir auf jeden fall anschauen (wirst du ja sowieso kennen). im Geschäft ist es mir auf jeden fall wegen des authentischen klangs und der qualität empfohlen worden. die tasten verfügen über responsive hammer mechanik, es gibt eine aufnahmefunktion, 15 klänge, 3 pedale und es ist sehr schmal, doch stabil genug. ich bin super zufrieden damit und würde es wieder kaufen. die funktionen im einzelnen kannst du im netz erfahren, da gibt es auch klangbeispiele dazu.

    viel spaß beim durchprobieren,
    lg sophia

    Antworten
    1. Sandra Beitragsautor

      Vielen Dank, Sophia,

      ich war bereits letztes Samstag E-Pianos testen und habe das auch diese Woche vor. Kawai ist mir auch wegen der nicht zu hohen Pedale positiv aufgefallen. Mal schauen, ob es auch klanglich mein Favorit bleibt. Allerdings handelte es sich um das CA-65. 🙂

      Viele Grüße,
      Sandra

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.