Archiv der Kategorie: Spieltechnik / Übetipps

Spieltechnik – Legato gegen Staccato üben

Hallo ihr Lieben,

Legato in der einen und Staccato in der anderen Hand zu spielen ist gar nicht so einfach. Für diese Spieltechnik gibt es aber eine wunderbare Übung, die ich euch heute vorstelle. Jeder meiner Schüler hat diese Schwierigkeit danach gemeistert, also ran an die Tasten! Die ausnotierten Übungen gibt es am Ende dieses Artikels als kostenlosen Download.

Relativ häufig finden wir Legato in der rechten und Staccato in der linken Hand. Ich habe einige Beispiele für euch zusammengestellt. Die ersten drei Stücke sind aus „Winterzauber“ (zauberklavier.de), welches Ende des Jahres erscheint. Beim vierten Noten- & Hörbeispiel handelt es sich um „Geisterstunde“ (mein-klavierunterricht-blog.de), das Halloweenstück  von Jason Steinfeld, welches vor zwei Jahren auf meinem Blog erschienen ist. Hier finden wir sogar beide Fälle der heutigen Spieltechnik: Legato rechts, Staccato links und umgekehrt in der dritten Zeile. Das ist ganz schön knifflig. Weiterlesen

Richtig Üben #3 – Effektiver üben mit diesem Trick

Kind übt am KlavierHallo ihr Lieben,

im dritten Teil meiner Richtig Üben – Reihe möchte ich heute eine Idee mit euch teilen, die das Üben deutlich effektiver macht und somit in kürzerer Zeit dazu führt, ein Stück sicher spielen zu können.

Diese Übetechnik lässt sich sowohl beim Lernen eines Stückes als auch bei bereits gelernten Stücken anwenden. Falls ihr euch gerade auf ein Vorspiel vorbereitet, probiert diese Technik also unbedingt aus.

Mit dem heutige Tipp könnt ihr erfolgreich:

  • Abschnitte üben
  • Akkorde üben
  • Handpositionen üben
  • Stücke für Vorspiel & Repertoire „warmhalten“.

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Gedanken #20 – Probleme, den Bassschlüssel zu lesen?

© jpgon - fotolia.comHallo ihr Lieben,

gerade von erwachsenen Anfängern höre ich immer wieder, welche Probleme sie doch haben, die Noten des Bassschlüssels zu lesen und die linke Hand zu lernen.

Über dieses Thema habe ich mir in letzter Zeit Gedanken gemacht  und möchte diese heute zur Diskussion stellen. Einige Tipps, wie es euch leichter gelingen sollte, den F-Schlüssel zu lesen, findet ihr in Kürze in einem weiteren Teil meiner „Richtig Üben“ – Artikelreihe.

Zuallererst möchte ich euch ein anderes Verständnis für dieses Thema ans Herz legen, denn ich denke, dass die Besonderheiten unseres Gehirns eine wesentliche Rolle spielen, wenn es um das Notenlesen geht. Weiterlesen

Ein neues Halloween-Stück (mit kostenlosen Klaviernoten & Übungsblatt)

 © Mythja - Dreamstime.comHallo ihr Lieben,

Halloween steht vor der Tür und ich habe ein nagelneues spukiges Klavierstück für euch. Und noch etwas Neues findet ihr in diesem Artikel: Ein Übungsblatt zum Stück. Das Thema Üben finde ich ja ganz besonders spannend und ich bin sehr neugierig, ob euch so ein Arbeitsblatt mit Übetipps gefällt. Wenn ja, wird es so etwas in Zukunft öfter geben. Auch für meine „Charming Moments“ könnte ich mir als zusätzliche Lernhilfe solche Übungsblätter vorstellen.

Mein Halloween-Stück für 2016 heißt „Spuk um Mitternacht„. Sowohl das Stück als auch das Übungsblatt findet ihr am Ende des Artikels als kostenlosen Download.

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Richtig Üben #2 – Wie lang sollte ein Lernabschnitt sein?

© Sofi photo - Shutterstock.comHallo Ihr Lieben,

heute geht es weiter mit meinen Erfahrungen und Tipps zum Thema Üben. Vielleicht enthält dieser Artikel sogar die wichtigste Aussage zum diesem Thema. Denn ich glaube, das allergrößte Problem beim Üben ist die Selbstüberschätzung der Fähigkeiten unseres Gehirns. Und damit verbunden die Wahl der Länge der Übeabschnitte und des Übetempos. Zudem ist der Fokus unserer Gedanken oft nicht bei einer bestimmten, zu übenden, Sache sondern bei vielem gleichzeitig und das funktioniert einfach nicht.

Die Lernpsychologie hält klare Empfehlungen bereit, nach denen wir uns richten können. Das betrifft einerseite die Menge an Infomationseinheiten (Chunks), die wir erfassen & uns merken können und andererseit die Länge der Speicherzeit unserers Arbeits- bzw Kurzzeitgedächtnisses. Die Frage ist natürlich, inwiefern diese Untersuchungen des kognitiven Lernens auf das Klavierspielen anwendbar ist, spielt hier doch die motorische Komponente eine große Rolle. Weiterlesen