Archiv der Kategorie: Musiktheorie / Rhythmus

Spieltechnik – Legato gegen Staccato üben

Hallo ihr Lieben,

Legato in der einen und Staccato in der anderen Hand zu spielen ist gar nicht so einfach. Für diese Spieltechnik gibt es aber eine wunderbare Übung, die ich euch heute vorstelle. Jeder meiner Schüler hat diese Schwierigkeit danach gemeistert, also ran an die Tasten! Die ausnotierten Übungen gibt es am Ende dieses Artikels als kostenlosen Download.

Relativ häufig finden wir Legato in der rechten und Staccato in der linken Hand. Ich habe einige Beispiele für euch zusammengestellt. Die ersten drei Stücke sind aus „Winterzauber“ (zauberklavier.de), welches Ende des Jahres erscheint. Beim vierten Noten- & Hörbeispiel handelt es sich um „Geisterstunde“ (mein-klavierunterricht-blog.de), das Halloweenstück  von Jason Steinfeld, welches vor zwei Jahren auf meinem Blog erschienen ist. Hier finden wir sogar beide Fälle der heutigen Spieltechnik: Legato rechts, Staccato links und umgekehrt in der dritten Zeile. Das ist ganz schön knifflig. Weiterlesen

Musiktheorie – alles über Haltebögen

Hallo Ihr Lieben,

was bedeuten eigentlich die Bögen im Notentext? In meiner neuen Miniserie werdet ihr alles über den Haltebogen, den Legatobogen und den Phrasierungsbogen erfahren. Wie immer sehr anschaulich mit Noten- und Hörbeispielen. Musiktheorie soll Spaß machen und idealerweise bleibt es nicht nur bei der Theorie.

Heute geht es um den Haltebogen und ich habe zwei kleine Klavierstücke zum Ausprobieren für euch komponiert. Diese gibt es, wie gewohnt, am Ende des heutigen Artikels kostenlos als Download.

 

Wie erkennt man einen Haltebogen?

Ein Haltebogen ist ein Bogen zwischen zwei Tönen derselben Tonhöhe. Immer nur zwischen zwei Tönen, also von einem Notenkopf zu einem zweiten Notenkopf. Weiterlesen

Rhythmus – den Unterschied zwischen 3/4- und 6/8-Takten fühlen

Hallo Ihr Lieben,

kennt ihr den Unterschied zwischen einem 3/4- und einem 6/8-Takt? Könnt ihr den Unterschied spielen und hören? Heute habe ich einen Tipp für euch, wie ihr ein sicheres Gefühl für diese beiden ähnlichen und doch unterschiedlich klingenden Taktarten und deren Rhythmus bekommen könnt.

Die heutige Idee ist besonders gut bei 3/4-Takt-Stücken anwendbar, in denen die Takte Achtelnoten enthalten. Der 6/8-Takt enthält fast immer Achtelnoten.

Dazu habe ich zwei Kurzversionen eines meiner Stücke aus Charming Moments Vol. 1 vorbereitet. Das Original von „Sleeping“ steht im 6/8-Takt und die zweizeiligen Kurzversionen sind einmal im 6/8-Takt und einmal im 3/4-Takt notiert. Die rechte Hand spielt in beiden Versionen fast ausschließlich Achtelnoten und es ist ziemlich spannend, den Unterschied herauszuarbeiten. Am Ende des Artikels könnt ihr die Klaviernoten dazu kostenlos downloaden.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass ihr nicht direkt einen Unterschied hört und es auch eine Weile dauert, bis ihr ein Gefühl für diese beiden Taktarten bekommt. Einfach dranbleiben und ein bisschen Geduld haben. Irgendwann wissen eure Ohren, worauf sie achten sollen. Weiterlesen

Quicktipp #8 – Dreiklänge unterscheiden

Hallo Ihr Lieben,

könnt ihr euch nicht merken, wie man einen Dur- und einen Moll-Dreiklang unterscheiden kann? Dass bei dem einen Dreiklang zuerst die große und dann die kleine Terz und bei dem anderen Dreiklang zuerst die kleine und dann die große Terz kommt, wissen viele Klavierspieler. Aber welcher Dreiklang ist nun Dur und welcher Moll? Heute habe ich einen kleinen Trick für euch.

Falls ihr gerade erst angefangen habt mit Klavierspielen und euch bereits die Begriffe kleine und große Terz verwirren, könnt ihr in diesem Artikel genau nachlesen, wie Dreiklänge aufgebaut sind.

Wichtig für den Trick ist es, immer von links nach rechts zu lesen. Vergewissert euch, ob der Dreiklang aus einer kleinen und einer großen Terz besteht. Das geschieht durch Zählen der Halbtonschritte oder durch Zählen der übersprungenen Tasten. Und dann schaut ihr, welche Terz zuerst kommt. Weiterlesen

Harmonisch denken – Akkorde kennenlernen #1 (mit kostenlosen Klaviernoten zum Downloaden)

Hallo Ihr Lieben,

vielleicht habt ihr schon einmal die Begriffe harmonisch denken oder akkordisch denken gehört? Heute möchte ich euch die Möglichkeit geben, direkt praktisch mit einer der Grundlagen zu beginnen: dem Kennenlernen einiger Akkorde und der Möglichkeit, diese auf sehr klangvolle Weise zu üben. Dafür habe ich ein Stück komponiert, welches ihr am Ende des Artikels kostenlos Downloaden könnt. Was ich genau ich unter harmonisch bzw. akkordisch denken verstehe, warum dies so wichtig ist und was man mit diesem Wissen anstellen kann, werde ich in einem anderen Artikel zusammenfassen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Klavierschüler, besonders die erwachsenen Anfänger, ganz viel wissen und verstehen wollen. Was sind Akkorde? Welche gibt es? Wie erkennt man diese? usw.

Musikalische Elemente werden in der Regel verstanden aber durch zu wenig praktische Anwendungsmöglichkeiten nicht „begriffen“ und so weder abrufbar noch anwendbar gemacht. Sicher harmonisch denken kann man erst, wenn man Akkorde kennt und weiß, welche Töne zu einem bestimmten Akkorde gehören. Und genau so wichtig: wenn man diese Akkorde so oft in all ihren Formen geübt hat, dass sie abrufbar sind – also dem optische Erkennen eines Akkordes eine mühelose manuelle Umsetzung folgen kann. Weiterlesen