Archiv für den Monat: Februar 2017

Harmonisch denken – Akkorde kennenlernen #1 (mit kostenlosen Klaviernoten zum Downloaden)

Hallo Ihr Lieben,

vielleicht habt ihr schon einmal die Begriffe harmonisch denken oder akkordisch denken gehört? Heute möchte ich euch die Möglichkeit geben, direkt praktisch mit einer der Grundlagen zu beginnen: dem Kennenlernen einiger Akkorde und der Möglichkeit, diese auf sehr klangvolle Weise zu üben. Dafür habe ich ein Stück komponiert, welches ihr am Ende des Artikels kostenlos Downloaden könnt. Was ich genau ich unter harmonisch bzw. akkordisch denken verstehe, warum dies so wichtig ist und was man mit diesem Wissen anstellen kann, werde ich in einem anderen Artikel zusammenfassen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Klavierschüler, besonders die erwachsenen Anfänger, ganz viel wissen und verstehen wollen. Was sind Akkorde? Welche gibt es? Wie erkennt man diese? usw.

Musikalische Elemente werden in der Regel verstanden aber durch zu wenig praktische Anwendungsmöglichkeiten nicht „begriffen“ und so weder abrufbar noch anwendbar gemacht. Sicher harmonisch denken kann man erst, wenn man Akkorde kennt und weiß, welche Töne zu einem bestimmten Akkorde gehören. Und genau so wichtig: wenn man diese Akkorde so oft in all ihren Formen geübt hat, dass sie abrufbar sind – also dem optische Erkennen eines Akkordes eine mühelose manuelle Umsetzung folgen kann. Weiterlesen

Kreativ am Klavier – Pentatonische Improvisation (mit Rhythmuskärtchen zu ausdrucken)

Hallo Ihr Lieben,

im heutigen Artikel stelle ich euch eine Improvisationsidee vor, mit der sich wunderbar verschiedene Rhythmen üben lassen. Die Improvisation nutzt die pentatonische Skala auf den schwarzen Tasten des Klavieres, klingt hübsch exotisch und eignet sich bereits für Anfänger.

Zusätzlich habe ich einige Rhythmuskärtchen im Vierertakt für euch vorbereitet, die es am Ende des Artikel zum Downloaden und Ausdrucken gibt.

In meinem Unterricht verwende ich diese Improvisation häufig, um ein oder zweitaktige Rhythmusbausteine zu üben. Diese entnehme ich meist den Stücken, die ein Schüler lernen soll. So kann bereits im Vorfeld ein bestimmter Rhythmus geübt und vorbereitet werden.

Wem die Struktur nicht so wichtig ist und wer sich ausschließlich auf die Töne und den stimmungsvollen Klangteppich der heutigen Idee konzentrieren mag, wird die Imsprovisation als eine Art meditatives Klavierspiel empfinden. Auch schön, besonders für Erwachsene, die ein wenig Entspannung suchen und den Klang des Klavieres genießen wollen. Auch Anfänger kommen so auf ihre Kosten und können bereits in der ersten Unterrichtsstunde ein richtiges Klavierstück spielen. Weiterlesen